Lydia Maria Bader
Pianistin
Vita
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Leidenschaft – Innigkeit – Temperament.


Dies sind nur einige Attribute, mit denen die Auftritte von Lydia Maria Bader von der Presse bedacht werden.


Von  Focus online als „Superstar im Klassikhimmel“ bezeichnet, ist die junge Pianistin mit ihren thematisch konzipierten Programmen (z.B. “Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt” oder “Sonaten und Folklore”) ein gern gesehener Gast in vielen Ländern Europas und Asien.


Lydia Maria Bader begann ihre musikalische Karriere im Alter von vier Jahren. 1981 in eine musikalische Familie in Trostberg/Bayern geboren, wurde sie die ersten Jahre von ihrem Vater unterrichtet. Bereits nach zwei Jahren gewann sie den 1. Preis bei Jugend musiziert, wo sie in den folgenden Jahren insgesamt dreizehn erste Preise erhielt.

Wichtige Auszeichnungen erhielt sie als Preisträgerin im Internationalen Klavierwettbewerb Flame 2005 in Paris und als 1. Preisträgerin im Podium-Kammermusik-Wettbewerb Langen sowie  im Glière-Wettbewerb 2008.

Bereits mit 15 Jahren wurde sie an der Musikhochschule München aufgenommen, wo sie bei Prof. K.-H. Mrongovius und nach dem Abitur bei Prof. Michael Schäfer studierte. Zusätzlich zur solistischen Ausbildung belegte sie Liedbegleitung und Kammermusik. 2006 legte sie das Künstlerische Diplom ab und beendete 2008 ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen.

Darüber hinaus absolvierte sie ein postgraduales Studium an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Prof. Markus Schirmer.

Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung und Affinität zum französischen Impressionismus hatte ein Studienjahr am renommierten Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Klasse von Michel Beroff.

Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei András Schiff, Jacques Rouvier, Joaquin Soriano, Philippe Entremont, Mikhail Vosskressenky, Pascal Devoyon, Bernard Ringeissen und Ludwig Hofmann

Lydia Maria Bader war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und von Giesecke&Devrient, verbunden mit einer CD Produktion mit Werken von Liszt und Kurtag. 2006 wirkte sie mit in der CD Produktion der Münchner Musikhochschule „Junge Deutsche Pianistinnen“.

Sie ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie „Musique au coeur des Barronies“ in Frankreich oder „Festwochen Gmunden“, wo sie 2002 das 1. Klavierkonzert von Liszt und 2007 das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov spielte. 2010 und 2011 spielte sie Recitals in Russland im Rahmen der "Deutschen Tagen" in Cheboksary und Blagoveshensk.

Im Sommer 2009 führte sie eine Konzert-Tournee erstmals nach China. Von großer Medienaufmerksamkeit begleitet, spielte sie fünf Solokonzerte in den Provinzen Yunan, Guangxi und Hunan. Im Rahmen dieser Tournee hielt sie auch Meisterkurse in Hengyang und Chenzhou.

Ihre intensive Beschäftigung mit Fremdsprachen und anderen Kulturen spiegelt sich auch in ihren Konzertprogrammen wieder: „Sonaten und Folklore“, „Musik des Nordens“, oder „Mit Debussy um die Welt“.

 

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